Daphna Ute Wildemann

Author // Editor

LESS BLABLA. MORE LOVE.

Mehr Tiefe. Mehr Liebe. Mehr Leidenschaft. Für meine Schwerpunkt­themen Design und Architektur, Kunst und Kultur, Hospitality und Gardening.

Was man von mir erwarten darf: klassische Redaktionsarbeit von der Themenfindung über die Recherche, die Konzeption, die Bildakquise und Bildredaktion, Text und Redigatur für Publikumsmagazine und Unternehmenspublikationen.

Ich schreibe seit der Zeit, als Geschichten erzählen noch Geschichten erzählen und nicht Storytelling hieß, liebe Kreativität in all ihren Facetten, freies Denken und Menschen mit Substanz, habe ein gutes Gespür für upcoming talents und ein lebendiges Netzwerk.

Neugierig?

BOOK ME NOW. LOVE ME LATER.

Arbeiten

Essay

LEISE IST DAS NEUE LAUT


Text: Daphna Ute Wildemann


Ganz gleich, wie ein jeder Luxus für sich definieren mag: Luxus findet gerade in diesem Moment zu seinem Ursprung, der Lebenskunst, zurück. Und die findet immer öfter jenseits materieller Freuden statt. Wenn wir den Begriff Luxus im Sinne seiner Herkunft betrachten, wo er nicht mehr und nicht weniger Üppigkeit und Verschwendung bedeutet, gilt es umso mehr, umzudenken. Luxus von heute braucht das Bewusstsein für Werte. Zeit, Aufmerksamkeit, Stille, Kontemplation, Sinnhaftigkeit und Ethik bestimmen das Luxusverständnis. Der Luxus von heute will aufgeklärte Menschen und schlafwandlerisch sichere Einschätzungen gegenüber Produkten und ihren Werten. Erst dann entwickeln sie ihr ganzes Potenzial.

(top magazin STUTTGART, Ausgabe 04, Winter 2022/2023)

https://www.top-magazin.de/stuttgart/2022/12/16/leise-ist-neue-laut/

Reportage

Wiedergeboren

Fotos: Günter Standl
Text: Daphna Ute Wildemann


Bauen im Bestand ist eine Königsdisziplin. Wenn es sich dabei um einen 200 Jahre alten Heustadel handelt und der Bauherr selbst über architektonische Begabung und ein sicheres Gespür für Ästhetik verfügt, wird ein nüchterner Zweckbau als Sehnsuchtsort wiedergeboren. Inmitten von unverfälschter Natur mit Weingärten und Ostbaumhainen hat Dietmar Silly, ein gelernter Kellermeister mit einem Faible für Kulinarik, Architektur und Wohnen, ein gutes Dutzend Ferienhäuser errichtet. Eines davon und das ursprünglichste von allen: der „Stadl Wuggitz“. Von dem 200 Jahre alten Bau geht eine magische Anziehungskraft aus. Und die liegt in der perfekten Melange aus Lage, Blick, Material und – absoluter Stille. 

(aus: md INTERIOR I DESIGN I ARCHITECTURE, Ausgabe 07.-08. 2022)

https://www.md-mag.com/themen/hospitality/
https://www.puresleben.at/ferienhaus-oesterreich/stadl-wuggitz/

Porträt

Arne Maynard

Fotos: William Collinson
Text: Daphna Ute Wildemann


Arne Maynard, Chelsea-Flower Show Gewinner und einer der bedeutendsten zeitgenössischen Gartengestalter, sagt über sich selbst frei von jeglicher Eitelkeit: „Mein Beruf ist die Gartenarbeit. Design ist nur ein Zusatz dazu.“ Im Interview erzählt mir der Waliser, wer ihm die Liebe zum Gärtnern ins Herz gepflanzt hat, was er meint, wenn er von „the sense of place“ spricht und was Gärten brauchen, um sich so anzufüh­len, als wären sie schon immer dagewesen. So wie die auf Haddon Hall in Derbyshire, dem Familiensitz der Dukes von Rutland. Oder aber auf Allt y bela in Monmouthshire, Arne Maynards eigener Garten.

https://arnemaynard.com
https://www.letitbloom-magazine.com

Porträt

Carolin Ruggaber

Fotos: Julia Castel, Jorge Ballarin, Alina Cherubin
Interview und Text: Daphna Ute Wildemann


Für die einen ist Instagram Teufelszeug und die Beschäftigung mit der Plattform reine Zeitver­schwendung. Für die anderen, und dazu zähle ich, ist es eine Goldgrube. Vor gut einem Jahr spülte mir der Feed ein besonders hübsches Nugget ins Sieb: die Meisterfloristin und Blu­menkünstlerin Carolin Ruggaber, die mich durch ihre kunstvollen Blüteninstallationen auf Anhieb begeisterte. Carolin Ruggaber hat sich mit floralem Design und atemberaubenden Blumeninstallationen einen Namen gemacht. Eine ihrer beeindruckendsten Arbeiten ist „Storms of Stillness; ein Projekt mit gesellschaftskritischem Hintergrund.

https://www.carolinruggaber.com
https://www.letitbloom-magazine.com

Porträt / Interview

WORDS DON´T COME EASY

Fotos: Studio Fred Eerdekens
Text: Daphna Ute Wildemann


Verliebt haben wir uns in die Arbeiten des Belgiers, als wir eine Kristallkugel von ihm sahen. Befestigt an einem Draht wirft sie einen Schatten an die Wand. Durch den Lichteinfall wird im Inneren der Kugel ein Satz lesbar: „Archive of voices“. Ein Archiv der Stimmen. In einer Kugel aus Glas. Zu poetisch, dieser Gedanke. Welche Wörter finden sich in diesem Archiv und welche nicht? Sprechen die Wörter miteinander, wenn das Licht ausgeht? Unsere Neugier war geweckt. Menschen, die mit Worten arbeiten, werden verstehen, warum.

https://www.fred-eerdekens.be

Reportage

THIS MUST BE HEAVEN

Fotos: Steffen Jahn
Text: Daphna Ute Wildemann


Die am besten gehütete Tür ist nicht etwa die zum Dracula Club in ­St. Moritz. Die am besten bewachte Tür ist die, die sich leise surrend irgendwo zwischen Korntal-Münchingen und Stuttgart-Stammheim öffnet und man muss nicht unbedingt vollkommen Porsche-verrückt sein, um angesichts dessen, was sich hinter ihr verbirgt, augenblicklich auf die Knie zu gehen. This must be heaven!

https://www.porsche.com/germany/

Reportage

ECLECTIC

Fotos: Nathalie Krag
Text: Daphna Ute Wildemann


Originale Freskenmalerei, ikonografische Solisten und das geschickte Spiel mit Kontrasten: Der neapolitanische Architekt Giuliano Andrea Dell’Uva inszeniert in seiner Mailänder Wohnung den Dialog zwischen Alt und Neu.

https://www.giulianoandreadelluva.it

Feature

ARTHOUSE

Fotos: Patrick Reynolds, Patrick Tourneboeuf, Mark Syke,
Benedict Johnson, Hufton+Crow
Text: Daphna Ute Wildemann


Per Definition bezeichnet der Begriff Arthaus ein Programmkino. Unter dem Label Arthaus firmieren auch ein Filmvertrieb und ein Verlag für klassische Musik. Und was hat das jetzt mit Kunst, mehr noch mit Museen – Häusern für die Kunst – zu tun? Einiges, wie wir finden. Geht es beim Bau von Museen doch zuallererst um das Schaffen einer Bühne, das Schaffen einer geeigneten Inszenierung mit bestmöglicher Besetzung, einem überzeugenden Helden oder einer Heldin; getragen von einer sorgfältig transkribierten Choreographie.

https://pattersons.com
http://www.tadao-ando.com
https://snohetta.com
http://www.wwmarchitects.co.uk

Feature

BETWEEN WHITE – RAIMUND GIRKE IN DER AXEL VERVOORDT GALLERY

Fotos: Estate Raimund Girke, Jan Liégeois, Axel Vervoordt Gallery,
Katja Ruge
Text: Daphna Ute Wildemann


Die Axel Vervoordt Gallery organisiert seit Jahren vielbeachtete Ausstellungen für Künstler aus aller Welt. Der Maler Raimund Girke, maßgeblicher Wegbereiter der analytischen Malerei, ist im Quartier in Wijnegem-Kanaal weithin kein Unbekannter. Anlässlich der Neuerscheinung der Monografie „Between White“ widmet ihm die Galerie nun erneut eine Schau.

https://www.raimundgirke.com
https://www.axel-vervoordt.com/gallery

Reportage

HOUSE OF BELLE ARTI

Fotos: Monica Spezia
Text: Daphna Ute Wildemann


Es war einmal das Haus der Dynastie Colli di Felizzano. Architekt Fabio Fantolino ist der Kunstgriff gelungen, die Majestät des prächtigen Palazzos mit moderner Avantgarde zu verbinden.

https://www.fabiofantolino.com/it

Special

FORMSACHE

Fotos: Poltrona Frau, The Invisible Collection, Slash Objects
Text: Daphna Ute Wildemann


Die geometrischen Grundformen gehören zu den Urzeichen und üben neben ihrer klaren Gestalt auch eine emotionale Wirkung auf uns aus. Zu den wichtigsten gehören der Kreis, das Dreieck und das Quadrat.

Special

LICHTKUNST

Fotos: Marie Jeunet, Bec Brittain, Square in Circle,
The Invisible Collection
Text: Daphna Ute Wildemann


Was, wenn Licht mehr soll, als nur den Raum erhellen? Wer einmal hinter die Türen kleiner, feiner Studios in Europa und Übersee schaut, entdeckt wahre Kunstwerke voller Poesie.

Reportage

PLAY

Fotos: Maxime Galati Fourcade/ Laura Fantacuzzi
Text: Marcia Nicolini/ Daphna Ute Wildemann


Was für die Leichtigkeit der Mode von Dsquared2 gilt, gilt für das Zuhause von Federica Viero, Group Head of Design beim italienischen Modehaus, erst recht. Ein bisschen ist es so, als öffne man eine Bonbonniere, randvoll gefüllt mit in buntem Glitzerpapier verpackten Süßigkeiten, bei denen man vor lauter Entzücken gar nicht weiß, welches Bonbon man zuerst probieren soll. Hubba Bubba Overkill.

https://www.wohndesign.de/stories/play/

Feature

THE QUEEN OF COOL

Fotos: Kelly Wearstler
Text: Daphna Ute Wildemann


Mit provokativen Konzepten und einem ausgeprägten Talent für Storytelling hat sich die Kalifornierin Kelly Wearstler einen festen Platz im Interiordesign gesichert.

https://www.kellywearstler.com

Reportage

SLOW LIVING

Fotos: Lynden Foss
Text: Daphna Ute Wildemann


Für viele eine Trenderscheinung, für Lia-Belle King und Lotte James Barnes eine Lebenseinstellung. Denn slow buchstabiert sich so: sustainable, local, organic, whole. Auf diesen Eckpfeilern ruht auch das Zuhause der jungen Familie in Byron Bay.

https://wornstore.com.au

Reportage

SOULMATES

Fotos: Helenio Barbetta
Text: Daphna Ute Wildemann


Draga Obradovic und Aurel K. Basedow sind ein Paar – im Job und im Leben. Ihr Zuhause in einer charmanten Jugendstilvilla in der Altstadt von Como ist ein Spiegel ihrer selbst und dessen, was ihren Erfolg ausmacht: Kreativität, Mut und das Spiel mit scheinbar Gegensätzlichem.

https://draga-aurel.com/info/press/wohn-design-may21

Feature

SIND IMMOBILIENMAKLER SEXY?
WENN MAN FANTASTIC FRANK HEISST, SCHON.

Fotos: Fantastic Frank, Emma Jönsson Dysell
Text: Daphna Ute Wildemann


Typische Immobilieninserate gleichen einander fast ausnahmslos wie ein Ei dem anderen. Aufnahmen mit Weitwinkel oder Fischaugen­objektiv, verwackelte Handyfotos mit Blitz und dazu große Töne.

Eine Marktschreier-Manie, die selbst Hamburgs Hardselling-Profi „Aale-Dieter“ ganz schön alt aussehen lässt. Immobilienmakler geben sich von Natur aus ängstlich. Also hilft man sich nach dem Motto »wer am lautesten schreit, gewinnt« aus der Misere. Mattias Kardell, Sofie Ganeva, Tomas Backman und Sven Wallén sind die Gründer von Fantastic Frank aus Stockholm. Die Immobilienagentur mit dem ungewöhnlichen Namen hat Humor, Geschmack und ein Händchen für eine Art von Styling und Interior-Fotografie, die man sonst nur aus Einrichtungsmagazinen kennt. Mit diesem Konzept haben die Schweden den Markt in Europa von hinten aufgerollt.

https://www.fantasticfrank.com/keep-dreaming/article/11-year-story-fantastic-frank

Reportage

BIG BLUE

Fotos: Nathalie Krag
Text: Tami Christiansen/ Daphna Ute Wildemann


Es war einmal eine Strandhütte, bis Pamela Makin das Habitat ihrer Eltern aus den Sechzigern in ein veritables Hideaway hoch auf den Felsen über dem Pazifischen Ozean verwandelte. Eingebettet in eine Traumkulisse in Blau schmiegt sich hoch oben über dem Meer eine Box aus Glas eng an den Felsen. Und es ist noch nicht einmal so sehr dieser exzeptionelle Blick auf den Pazifischen Ozean, sondern die absolute Abgeschiedenheit, die die Interior Designerin Pamela Makin und ihr Mann Reginald Byrne, Künstler und Bildhauer, hier in Down Under, am Bungan Beach nördlich von Sydney, genießen.

https://www.lesinterieurs.com.au

Porträt

DIE GÄRTEN DES ARNE MAYNARD

Fotos: William Collinson, Britt Willoughby Dyer
Text: Daphna Ute Wildemann


Wohl kaum ein zweiter zeitgenössischer Gartengestalter versteht sich so hervorragend darauf, Gärten zu kreieren, die eine harmonische Atmosphäre zwischen dem Haus und der Umgebung schaffen, wie der Brite Arne Maynard. Seine Begabung: ein Gefühl für den Ort zu schaffen, fernab der Zeit und aller Moden.

https://arnemaynard.com

Feature

HISTORY TO WEAR – RÓISÍN PIERCE

Fotos: Róisín Pierce
Text: Daphna Ute Wildemann


Wölkchen? Flöckchen? Sahnebaiser? Einigen wir uns auf: Geschichte zum Anziehen. Denn das ist die Intention der publikumsscheuen Designerin aus Dublin, frischgebackene Preisträgerin des „34e Festival international de mode et de photographie de Hyéres“. In ihren Kollektionen setzt sich die Irin intensiv mit den Rechten der Frauen auseinander. Inspiration liefert eines der schwärzesten Kapitel Irlands und der irischen Frauen – die ,Magdalen Laundries’ des 18. Jahrhunderts. Besserungsanstalten, in die die katholische Kirche die „gefallenen Frauen“ des Landes sperrten, um irische Spitze, Smokarbeiten und Schnittmuster für religiöse Gewänder zu fertigen, Wäsche zu waschen und die Seele gleich mit. Das letzte Magdalenenheim in Irland schloss am 25. September 1996. Und noch immer ist die Geschichte nicht aufgearbeitet.

https://www.roisinpierce.com/print/online/press/nlwp1ctbeqon9qv21zpk71o0ozkach

Feature

LAROSE GUYON

Fotos: Mikal Bandassak, Karel Chladek
Text: Daphna Ute Wildemann


Poetry fallen from heaven: Die jungen Kanadier Felix Guyon und Audrée L. Larose entwerfen von der Natur inspirierte Lichtobjekte. Teil der „Automne“-Kollektion mit drei, je auf 16 Exemplare limitierten Modellen ist die atemberaubende Leuchte „Duvet des Chardons“.

https://www.laroseguyon.com

Reportage

IVANEUM

Fotos: Line Klein
Text: Daphna Ute Wildemann


Sylvie Fleury, Olafur Eliasson, Rosemarie Trockel, Cosima von Bonin, Jonathan Meese … Ivana Jeissing schreibt Bücher, und sie alle schauen ihr dabei über die Schulter. Über die Jahre hat sie sich in ihrem Haus in Berlin ein eigenes Museum eingerichtet. Es gibt sie, diese Begegnungen, die man so schnell nicht vergisst. Auch, oder gerade weil sie am Telefon und leider nicht vis-à-vis stattfinden können, sich dafür aber umso intensiver gestalten. Trifft man dabei auf eine Gesprächspartnerin wie die Schriftstellerin Ivana Jeissing, ist das für eine Journalistin ein Hauptgewinn. Eine vielschichtige Frau mit so spannender wie ungewöhnlicher Geschichte.

Reportage

LIFE GOES IN CIRCLES

Fotos: Jan Verlinde
Text: Daphna Ute Wildemann


„Am I living in a box, am I living in a cardboard box …? Life goes in circles.“ Zu dem Schluss kamen „Living in a box“ im gleichnamigen Song. Sie sollten Recht behalten. In Belgien haben Axel Vervoordt, Stéphane Beel und Arjaan De Feyter ein ziemlich dickes Ding gedreht.

„Warum in einem Silo wohnen, wenn man die Grundform nicht respektiert?“, so Arjaan De Feyter. Der belgische Innenarchitekt stellte sich der Quadratur des Kreises und schuf in einem der Silos eine Wohnung, die sich über vier Betonröhren erstreckt. Eine davon formte er zu einem Quadrat, um dem Auge visuelle Pausen zu gönnen.

https://www.wohndesign.de/stories/life-goes-in-circles/

Reportage

ROOMS STUDIO

Fotos: Francesco Dolfo
Text: Daphna Ute Wildemann


Nata Janberidze und Keti Toloraia sind die Avantgarde-Designerinnen, die man jetzt kennen muss. In ihrem Studio in Toradze dead end in Tbilissi zeigen sie Interieur und Kunstobjekte von vielschichtiger Tiefe und schlichter, archaischer Schönheit. Ihr Leitmotiv: der Widerspruch. Grobes gegen Raffiniertes. Einfaches gegen Feines. Archaisches gegen Modernes. Die Art und Weise, wie die beiden Georgierinnen Räume gestalten, ist geprägt von einer Vorliebe für Schlichtes und Irdisches; scharfsinnig, klar und von entwaffnender Ehrlichkeit. Möglicherweise eine Art von Ehrlichkeit, nach der sich unsere übersättigte „Einer-geht-noch-Wohlstandsgesellschaft“ im Stillen sehnt?

https://roomsstudio.net

Feature

DICKES B

Fotos: Philipp Oberkircher
Text: Daphna Ute Wildemann


… Home an der Spree, im Sommer tust du gut und im Winter tut‘s weh, Mama Berlin Backsteine und Benzin, wir lieben deinen Duft, wenn wir um die Häuser zieh‘n.

Es war einmal eine Leuchtenfabrik. Nach dem Mauerfall stand der Bau lange leer, bis Tom Michelberger ihn 2009 in ein Hotel umwandelte. Unterstützung hierbei bekam der Hotelier vom Designer Werner Aisslinger aus Berlin, dem Architekten Sigurd Larsen aus Dänemark und Jonathan Tuckey Design aus London.

https://jonathantuckey.com/work/michelberger-hotel-berlin/

Reportage

IS THIS EDEN?

Fotos: Johann Seèlen
Text: Gil Rennlund/ Daphna Ute Wildemann


„Ich leide am Stendhal-Syndrom. Wenn es zuschlägt, kaufe ich“, sagt Martin Enget, Kunsthändler, Antiquitätenhändler und Galerist. Sehr zur Freude seiner Kunden: Prominente wie Nachbarn. Mit seinen Söhnen Ruben und Dag bewohnt Enget das Anwesen eines ehemaligen botanischen Gartens in der südschwedischen Provinz Skåne, das er in eine permanente Ausstellung verwandelt hat.

http://www.konstantik.se/handlare/martin-enget/

Feature

MINIKÜCHE

Fotos: Emmanuelle Simon
Text: Daphna Ute Wildemann


Seit drei Jahren im Business und schon ganz groß im Geschäft.
Und das liegt bei Emmanuelle Simon, deren Karriere bei Koryphäen wie Jean-Marie Massaud und Pierre Yovanovitch begann, in einem eigenwilligen gestalterischen Ansatz, der Elemente des Art déco mit Wabi-Sabi kombiniert. Eines der besten Beispiele hierfür finden wir an der Rue Saint-Dominique im 7. Arrondissement von Paris; eine Siebenundzwanzig-Quadratmeter-Wohnung, die die französisch-israelische Architektin und Designerin in ein wahres Kleinod verwandelt hat.

https://www.emmanuellesimon.com

Reportage

INTO THE WILD

Fotos: Adam Gibson
Text: Daphna Ute Wildemann


Mitten im tasmanischen Hochland liegt der „Cradle Mountain-Lake St. Clair“- Nationalpark. Ein Landstrich, durchzogen von Regenwäldern und Grasland, Moor und Heide, Gebirgsketten und Schluchten, Wasserfällen und Bergseen. Ein jahrhundertealter Myrtenwald schmiegt sich an das Ufer von St. Clair. Von dort aus zieht sich ein schnurgerader Weg weit hinaus über die Wasseroberfläche. Am Ende steht ein Haus. Umkehren ist unmöglich. Aber das wollen wir ja auch nicht. Wir sind angekommen. In Pumphouse Point. Das ehemalige Pumpenhaus im tasmanischen Hochland ist laut Condé Nast Traveller UK „der Traum jedes Reisenden“. Am Abend auf den See schauen; beobachten, wie die Sonne kopfüber ins Wasser fällt, sich der Himmel ein Abendkleid überstreift und schielen vor Glück. Momente, in denen man bedeutsame Dinge sagt. Behaupten Sie hinterher nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.

https://www.pumphousepoint.com.au

Reportage

LIVING À LA CARTER

Fotos: Gianni Basso
Text: Daphna Ute Wildemann


David Carters Zwei-Zimmer Hotel „40 Winks“ ist das Tor zu einer anderen Welt. Exzentrisch, extravagant und faszinierend. Ein märchenhafter Mix aus venezianischem Palazzo, chinesischem Bordell, skurrilem Landhaus und adeligem Wohnsitz. Ausgestattet mit einer eklektischen Mischung aus modernen und antiken Möbeln aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, selbst Entworfenem, Sammlerstücken, viel Kunst und noch mehr Requisiten. Und über allem liegt ein feiner Hauch von Humor.

https://www.alacarter.com

Feature

EIN HAUS AM STRAND – KEIN STRANDHAUS

Fotos: Patrick Reynolds
Text: Daphna Ute Wildemann


Eine sanft hügelige Dünenlandschaft kuschelt sich wie eine Decke um das Haus in Omaha, das sich nach Osten weit zum Meer öffnet. Bühne frei für die beste Drehbuchschreiberin der Welt: die Natur. Die Regisseure der preisgekrönten Inszenierung: die Architekten Jeff Fearon und Tim Hay, Gründer des hochdekorierten Architekturbüros Fearon Hay mit Studios in Auckland und Los Angeles.

https://fearonhay.com

Feature

EASY LIKE SUNDAY MORNING

Fotos: Karel Balas 
Text: Daphna Ute Wildemann


Dorothée Meilichzon gestaltet Interieurs für Bars, Restaurants und Hotels in Paris, London oder New York, in die man am liebsten sofort einziehen möchte: organisch, weiblich, farbig, reich. Interieurs, die geprägt sind von der Liebe zu Farbe, Form und Material und einem Händchen fürs Detail. Ein unbeschwerter, eklektischer Mix aus unterschiedlichen Epochen und Stilen, mit dem sich die französische Designerin einen Namen gemacht und die Hotel- und Gastroszene ordentlich durcheinandergewirbelt hat.

https://www.chzon.com/hotels#/henrietta-hotel

Kolumne

MÖBEL, DIE WAS WOLLEN


Möbel, die es darauf anlegen, sich aus einem unerklärlichen Geltungsbedürfnis heraus gegenseitig zu übertrumpfen, die sich in den Vordergrund drängen und anbiedern, wie eine alternde überparfümierte Diva mit verrutschtem Lippenstift und einem Likörchen zu viel, solche Möbel braucht kein Mensch.

Porträt / Interview

HANNELORE ELSNER – WENN ICH BERÜHRT WERDE, FINDE ICH SCHÖNHEIT

Fotos: Sammy Hart
Interview: Daphna Ute Wildemann


Die Schauspielerin Hannelore Elsner in Filmen wie „Die Unberührbare“, „Kirschblüten – Hanami“, „Alles auf Zucker“ oder „Auf das Leben!“ bewundert. Dem Menschen Hannelore Elsner in ihrem Buch „Im Überschwang“ begegnet und ein Stück weit auch am Telefon kennengelernt. Der Versuch eines Gespräches über Schönheit.

Feature

INDIA MAHDAVI – THE GALLERY AT SKETCH

Portraitfoto: Paolo Roversi
Fotos: Rob Withrow
Text: Daphna Ute Wildemann


Das Restaurant „The Gallery at Sketch“ in London bildet eine einzigartige Bühne für die größte Sammlung originaler Zeichnungen des gefeierten britischen Künstlers David Shrigley, die jemals ausgestellt wurde, und reiht sich so in das Portfolio der von Künstlern konzipierten Restaurants in der Hauptstadt Großbritanniens ein. Die Kunst Shrigleys überspannt jedoch nicht nur alle Wände, sondern auch die Tische des Restaurants. Gemeinsam mit „The Gallery at Sketch“ Chefkoch Pierre Gagnaire ließ Shrigley von der britischen Traditionsmarke Caverswall spezielles Tafelgeschirr anfertigen und versah es mit seinen charakteristischen Zeichnungen und Texten. „Das sind meine ersten Kunstwerke, die man auch in die Spülmaschine stecken kann. Und ein sauberes Kunstwerk ist ein gutes Kunstwerk, finde ich“, sagt Shrigley lakonisch.

Entworfen und vollständig neu renoviert hat „The Gallery at Sketch“ die Pariser Architektin und Designerin India Mahdavi. Ihr überaus mutiges, humorvolles und konsequent in Pink gehaltenes Design ist die perfekte Leinwand für die satirisch bissigen Kunstwerke des Briten.

https://india-mahdavi.com


© 2022 Daphna Ute Wildemann